Suche
Messemanagement, Eventmanagement, Hotelmanagement und Teilnehmermanagement - Heidler Kommunikationssysteme GmbH
21.09.2015 / Kategorie: News

Schöne neue Messewelt

Die Marketingbranche schaut derzeit vor allem auf die Dmexco in Köln. Fachleute und Aussteller nutzen die Plattform, um sich über eue Trends zu informieren, Kontakte zu knüpfen und ihr Unternehmen zu präsentieren. Generell lässt sich sagen: Die Messen werden ein fester Bestandteil im Marketing-Mix bleiben. Ändern wird sich allerdings die Art, wie die Aussteller die Aufmerksamkeit der Besucher gewinnen möchten, so Marcus Heidler, Geschäftsführer der Heidler Kommunikationssysteme GmbH. In seinem Gastbeitrag skizziert er, was im Trend liegt: interaktive Elemente – und natürlich die neuen Technologien dahinter.


Apps können Ausstellern die Präsenz auf einer Messe ungemein erleichtern. So lassen sich beispielsweise via iPads oder Android-Geräte Messebesucher erfassen oder das Catering koordinieren

Die Technik, die heute auf Messen zum Einsatz kommt, hat sich im Laufe der Zeit stark verändert: Lag das Kerngeschäft von Messedienstleistern früher hauptsächlich in der Vermietung von Telefonen und Rufanlagen, sind heute IP-Telefone, PCs, Laptops sowie die WLAN-Abdeckung für Kunden und Mitarbeiter gefragt.
Ein weiterer Trend: Mobile Endgeräte wie Tablets und Smartphones. So lassen sich beispielsweise mit iPads oder Android-Geräten und speziellen Apps Messebesucher erfassen und das Catering koordinieren. Auch Anwendungen wie Voting-Tools oder Produktbriefings für die Mitarbeiter im Vorfeld der Messe verlagern sich immer mehr auf mobile Geräte. Damit einher geht auch die Nachfrage nach W-LAN. Allerdings bringen die drahtlosen Netzwerke eine große Herausforderung mit sich: In einer Halle mit kleinen Ständen von beispielsweise 80 Ausstellern stören sich die einzelnen Netzwerke gegenseitig. Das kann zu ärgerlichen Technikpannen oder Ausfällen führen. Hier sind die Messegesellschaften gefragt, eine akzeptable Regelung zu finden.

Erleichterung, mehr Sicherheit und wertvolle Daten
Neue Technologien verändern nicht nur den Messeauftritt, sondern steigern auch die Effizienz. Ein Beispiel sind elektronische Türschilder an Meeting-Räumen nach dem Funktionsprinzip von  Digital-Signage-Anlagen. Standmitarbeiter können so Kundengespräche und die Raumbelegung per Mausklick abstimmen, schnell anpassen und direkt an den jeweiligen Räumen anzeigen – und zwar im vertrauten Corporate Design. Erleichterung und vor allem mehr Sicherheit bringen auch die neu entwickelten elektronischen Türöffner. Sie sind so programmiert, dass der Zutritt  für die Berechtigten auf die vorher festgelegten Zeiten beschränkt ist. Besonders praktisch: Für die Türöffner ist keine Stromversorgung an der Tür notwendig, da die Steuereinheit über das  Netzwerkkabel versorgt wird. Das senkt den Aufwand beim Auf- und Abbau des Messestandes, für den immer weniger Zeit zur Verfügung steht. Zu den neuen Messetechnologien gehören darüber hinaus Touchpoints in Kombination mit RFID-Karten: Alle Kunden erhalten eine Karte mit einem RFID-Transponder, der direkt mit den Datensätzen im CRM-System verknüpft ist.  Berührt der Besucher auf dem Messestand die installierten Touchpoints mit der Karte, fließen die registrierten Daten direkt an das CRMSystem und der   Interessent erhält beispielsweise eine E-Mail mit Links zu den gewünschten Informationen. So sparen sich die Besucher nicht nur das Ausfüllen von Kontaktbögen, sondern brauchen auch keine schweren Prospekte und Kataloge mehr über die Messe zu schleppen. Der Aussteller wiederum kann dank der exakten Erfassung die Besucherzahlen genau auswerten. Eine  aufwändige Datenaktualisierung, etwa anhand von handschriftlichen Kontaktbögen, erübrigt sich. Zudem weiß der Vertrieb bei der Messe-Nachbereitung, welche Informationen die  einzelnen Messebesucher abgefragt haben und für welche Produkte oder Services sie sich interessieren.


Externe Verstärkung kann sich lohnen
Hinter all diesen technischen Neuerungen steckt eine große Bandbreite an Know-how und Equipment. Von der Netzwerk-Infrastruktur über die Hardware und Software bis hin zur  Konfiguration muss für einen reibungslosen Ablauf alles aufeinander abgestimmt sein. Das ist für interne Abteilungen mit begrenzten Ressourcen schon eine Mammut-Aufgabe, weil sie  zusätzlich zum stressigen Arbeitsalltag gestemmt werden muss. Hinzu kommt, dass mehrere Teams oder Abteilungen involviert sind, was ein durchgängiges Management erschwert. Und nicht zuletzt fehlt den internen ITMitarbeitern häufig die Erfahrung, etwa im Hinblick auf neueste Trends, Buchungsfristen für Anschlüsse oder messespezifische Ad hoc-Aufgaben. Typische Beispiele dafür sind das Bereitstellen zusätzlicher Geräte und damit verbundener Infrastruktur oder W-LAN-Anschlüsse mit bestimmter Netzkennung (SSID) oder Ticketfunktionalität.
Daher kann es sich schnell auszahlen, mit einem erfahrenen Messe-Dienstleister zusammenzuarbeiten. Denn neben der technischen Planung profitieren die Aussteller auch von wertvollen  Tipps aus der Praxis – etwa im Hinblick darauf, welche Tools sinnvoll sind, wie man möglichst viele Besucher an den Stand lockt und wie sich der geplante Stand und die Ziele effizient  erreichen lassen. Denn eines wird sich auch bei der Messe von morgen nicht ändern: Der Kampf und die Aufmerksamkeit der Messebesucher.

Marcus Heidler, Heidler Kommunikationssysteme


Dateien:
Beitrag_Lead_Digital.pdf323 K
Unsere Leistungen

Mit unserer langjährigen Erfahrung im Bereich Messekommunikation bieten wir Ihnen mit unserem Leistungsportfolio einen umfassenden Service für Ihre Veranstaltungen.